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Arnold Schönberg Symposium

Symposium / Vortrag | Freitag, 13. Oktober 2017 | 9.30 Uhr | Arnold Schönberg Center


Arnold Schönberg Symposium
12. bis 14. Oktober 2017

Programm und Abtstracts als PDF

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18.00 Uhr

Begrüßung und Eröffnung

Angelika Möser, Direktorin
Arnold Schönberg Center

Ulrike Sych, Rektorin
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Einleitende Worte

Nikolaus Urbanek, Institutsleiter
Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule

Eröffnungsvortrag

Jürg Stenzl (Wien, A)
Interpretationsgeschichte der »Wiener Schule« – eine Spurensuche

Eröffnungskonzert, Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19.30 Uhr / Klavierabend

Musikalische Privataufführung
Daria Kovaleva und Dragos Ioan Dimitriu Klavier

Igor STRAWINSKY
Cinq pièces faciles (für Klavier zu 4 Händen)

Arnold SCHÖNBERG
Fünf Orchesterstücke op. 16 (Bearbeitung für 2 Klaviere: Anton Webern)

Claude DEBUSSY
Nocturnes pour Orchestre (Bearbeitung für 2 Klaviere: Maurice Ravel)

»Eine wirkliche und genaue Kenntnis moderner Musik zu verschaffen« war das erklärte Ziel von Schönbergs 1918 gegründetem Verein für musikalische Privataufführungen. Stilistische oder ästhetische Fragen spielten bei der Repertoireauswahl keine Rolle: Vereinsmitglieder erhielten einen breiten Überblick des internationalen Musikschaffens. Neben Kammermusik erklangen auch Bearbeitungen von Orchesterwerken – besonders häufig in Besetzungen für zwei Pianisten.

“To provide a genuine and accurate acquaintance with modern music” was the declared goal of Schönberg’s Society for Private Musical Performances that was established in 1918. The choice of repertoire was not affected by stylistic or aesthetical considerations: members of the society received a broad overview of international musical compositions. Arrangements of orchestral works were played in addition to chamber music – especially frequently in versions for two pianists.

Freitag, 13. Oktober 2017, 9.30 Uhr

Federica Di Gasbarro (Basel, CH)
»Berlin 1910«: von Schönberg zu Varèse... und zurück?

Elizabeth L. Keathley (Greenboro, USA)
Marion Bauer, Twentieth Century Music, and Schönberg Reception in America

Claudia Maurer Zenck (Hamburg, D)
Viele Köche kochen den Brei. Der mühsame Weg zur konzertanten Uraufführung von Moses und Aron

Daniel Ender (Wien, A)
»Kostbar – unersetzlich – Platte!« Zum Bestand historischer Tonträger in der Alban Berg Stiftung

Freitag, 13. Oktober 2017, 15.00 Uhr

Eike Feß (Wien, A)
Aufführungspraxis der Wiener Schule im Verein für musikalische Privataufführungen

Thomas Glaser (Wien, A)
"How to perform music": Theorie und Praxis der musikalischen Aufführung bei Rudolf Kolisch

Lars E. Laubhold (Linz, A)
Eduard Steuermann als Schönberg-Interpret: Zu den Tondokumenten der Klavierstücke op. 19
 
Samstag, 14. Oktober 2017, 9.30 Uhr

Áine Heneghan (Ann Arbor, USA)
Schönberg’s Fundamentals of Musical Composition: A Biography of a Book

Daniel Tiemeyer (Wien, A)
Das Symbol des Waldes als Spiegelbild der Psyche – Eine Gegenüberstellung von Schönbergs »Erwartung« und Schrekers »Waldszene« aus »Der ferne Klang«

Franziska Brunner (Athens, USA)
SprechMELODIE? Contextualizing Melody in Schoenberg’s Melodramas

Hella Melkert (Berlin, D)
Überlegungen zum Raumklangkonzept in Schönbergs Jakobsleiter

Therese Muxeneder (Wien, A)
Wie gut kennen Sie Arnold Schönberg? Ein (nicht ganz ernstes) Quiz

Das diesjährige Symposium präsentiert thematisch ungebundene Referate zu Persönlichkeit und Schaffen Arnold Schönbergs sowie zu dessen Bedeutung für die Musik des 20. Jahrhunderts. Die Tagung gewährt Einblicke in aktuelle Projekte und fasst neueste Tendenzen der internationalen Schönberg-Forschung zusammen. Ein Teil des Symposiums ist der Theorie der musikalischen Aufführung in der Wiener Schule gewidmet.

This year’s symposium presents thematically unrelated lectures on Arnold Schönberg’s personality and œuvre, as well as his significance with regard to the music of the 20th century. The conference grants insights into current projects and presents a summary of the latest tendencies in international research on Schönberg. Part of the symposium is dedicated to the theory of musical performance in the Viennese School.

Liveübertragung im Webradio
Link am oberen Bildrand

Eintritt frei



Kooperation
Arnold Schönberg Center und Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am
Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

 

Foto: Maurice Ravel: Daphnis et Chloé, Archiv des Vereins für musikalische Privataufführungen (© Arnold Schönberg Center, Wien)